Zu welchem Arzt? So finden Sie die richtige Anlaufstelle

Starten Sie in der Hausarztpraxis – sie ordnet die Beschwerden ein und überweist bei Bedarf an Urologie oder Gynäkologie. Das Thema ist dort Alltag; Scham ist unbegründet.

Die Hausarztpraxis als Lotse

Die Hausärztin oder der Hausarzt kennt die Vorgeschichte, kann erste Ursachen einordnen, einfache Untersuchungen veranlassen und gezielt überweisen. Oft lässt sich schon hier viel klären.

Wann zur Fachärztin?

So gelingt das Gespräch

Nehmen Sie Ihr Blasentagebuch mit und benennen Sie konkret, wann der Verlust auftritt. Scheuen Sie sich nicht, auch Stuhlinkontinenz anzusprechen – sie ist häufiger als gedacht und behandelbar. Eine Liste Ihrer Medikamente hilft, mögliche Auslöser zu erkennen.

Für die anschließende Frage „welche Versorgung passt” steht eine Versorgungsberatung bereit; eine dauerhafte Versorgung kann über das Rezept laufen.

Häufige Fragen

Ist mir das Thema peinlich – muss es das sein? Nein. Inkontinenz ist sehr häufig und in der Praxis Routine. Offen darüber zu sprechen ist der schnellste Weg zur Besserung.

Brauche ich gleich eine Fachärztin? Nicht unbedingt. Die Hausarztpraxis ist die richtige erste Adresse und überweist bei Bedarf.

Quellen & Stand: Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V.; Deutsche Gesellschaft für Urologie. Stand: 06/2026.